Ein ganz besonderer Tag
Am 17. Juni 2012 gingen acht Kinder der Neumühlenschule Borken zur Erstkommunion in der Schönstatt Au. Bereits nach den Sommerferien begann die Vorbereitung auf diesen Tag, welcher unter dem Motto „Geborgen in Gottes Hand“ stand. Diese acht Kinder haben allesamt einen speziellen Förderbedarf und ein jedes braucht seinen ganz eigenen Weg, um das Geheimnis der Erstkommunion zu verstehen und sich darauf vorzubereiten. Ganz individuell und mit viel Liebe und Geduld wurden diese Kinder von zwei Lehrerinnen der Neumühlenschule und Pfarrer Lüke aus Gemen auf diesen Tag vorbereitet. Immer standen die Hände im Mittelpunkt dieser Vorbereitung und auch am Tag der Erstkommunion waren diese Hände mitten unter uns. Die Kommunionkinder zeigten ihren Gästen, was Hände alles machen können. Hände können schützen, Hände können streicheln, Hände können winken und Hände können festhalten. Dies zeigten die Kommunionkinder in einem Spiel mit meditativer Musik. Mit weißen Handschuhen gekleidet, zeigten 16 kleine Hände, was diese alles machen können.
Die Feier war sehr bewegend
Die Oberstufenschüler malten im Vorfeld ein übergroßes Bild mit Händen, die Geborgenheit ausstrahlen. In diese Hände klebten die Kommunionkinder während des Gottesdienstes ihre Fotos. Es wurden viele Lieder gesungen, die mit Gebärden, die die Hände ausführen, unterstrichen. Musikalisch wurde diese Feier von Lehrern, Krankenschwestern und Praktikanten der Neumühlenschule begleitet. Nicht selten lief den anwesenden Gästen eine Schauer über den Rücken, vor so viel Gefühl in der musikalischen Gestaltung. Während des gesamten Gottesdienstes blickten die Gäste in acht glückliche Gesichter und sechzehn strahlende Augen und erlebten eine Feier, in der man die Liebe und den Frieden Gottes spüren konnte und in jedem Moment erleben durfte, wie glücklich und zufrieden diese ganz besonderen Kinder sind. Und blickte man in die Augen der Gäste, kamen nicht selten Tränen zum Vorschein. Tränen der Freude und der Dankbarkeit für eben genau diese Kinder, die das Leben so viel bunter und gehaltvoller machen.
Bildquelle: © Dagmar Tristam
